Clans von Pikthornagh


In Pikthornagh leben nur Pikten. Die als wild und barbarisch angesehenen Einwohner werden von anderen Ländern der Mittellande überwiegend gemieden, weswegen man Fremde oder andere Rassen nicht antrifft. Allerdings gibt es zahlreiche Wesen aus der alten Zeit welche in Pikthornagh beheimatet sein sollen.

 

Es gibt in Pikthornagh fünf Clans, welche spezifische Eigenheiten, Bräuche, Sitten und Rituale haben. Dennoch sehen sich alle als ein Ganzes an, trotz der teils vielen Unterschiede. Entgegen der verbreiteten Erzählungen rund um die Pikten sind diese wesentlich mehr strukturierter und zivilisiertet als vieler Orts angenommen wird.


Fasach - Die Wilden

 

Die Fasach bewohnen den rauen Norden. Hier enden die großen Wälder welche aus dem Süden entstammen. Die Landschaft ist zudem geprägt von mehreren Seen, Mooren oder unwegsamen Gelände. Sie sind im Lauf der Zeit von der Landschaft und dem damit verbundenem harten Leben geprägt worden. Rau, roh und wild sind ihre markanten Wesenszüge.

 

Bei den anderen Clans sind die Fasach mehr gefürchtet als angesehen. Sie gelten als schnell aufbrausend, leicht reizbar und ebenso kriegerisch. Als Kriegsbemlung verwenden sie Blut.


Ròcas - Die Krähen

 

In den weiten östlichen Ebenen ist die Heimat der Ròcas. Sie sind begabte Reiter und durchstreifen die Landschaft auf ihren pechschwarzen Pferden. In den tiefen Schluchten im Osten, wo sich die vielen kleinen Flüsschen eingegraben haben, hausen rießigen Krähenschwärme.

 

Ihr auffallendes äußerliches Merkmal ist ihr aufwendig gestalteter Körperschmuck in Form von Rüstungen, Schmuck oder Kopfbedeckungen aus schwarzen Federn der Krähen. Als Kriegsbemalung verwenden sie Kohlestückchen.


Carragh - Die Steine

 

Im Herzen von Pikthornagh steht der einzige Berg des Landes welcher sich wie eine steinerne Feste in den Himmel reckt. Hier ist der Sitz der Carragh. Sie sind Meister im Bearbeiten von Fels und Stein. Tief haben sie sich in den Berg eingegraben und haben so enorme Höhlensysteme geschaffen.

 

Domhain, die Anderswelt, welche sich laut der Ahnen und Druiden im inneren des Berges befindet, ist eine stetige innere Bedrohung für den Clan. Denn so manches Geschöpf hat schon versucht an die Oberfläche zu gelangen und dabei die Wachen in nicht immer glimpfliche Kämpfe verwickelt. Als Kriegsbemalung verwenden sie Kalk.


Collach - Die Eber

 

In den tiefen, weitläufigen und teilweise immer grünen Wäldern sind die Collach zu Hause. Stämmig und muskulös sind sie und überragen die Mitglieder der anderen Clans um mindestens einen Kopf. Ihre Kampftaktik und Kraft sind einzigartig und bei Freund wie Feind gefürtet.

 

Die Schnitzkunst und das bauen mit Holz haben sie nahezu perfektioniert. Ihre Grenzen sind mit Fratzen der Götter versehen, welche sie in die hoch aufragenden Bäume geschnitzt haben. Wenn der Wind durch die Baumkronen weht und die Bäume zum Tänzen bringt, könnte man meinen sie Erwachen zum Leben.


Siaban - Die Wasserläufer

 

 

Die gesamte Westküste ist von Häfen und kleinen Fischerdörfern der Siaban besiedelt. Sie sind Meister im Schiffbau und beherrschen das Navigieren auf See wie kein zweiter in Pikthornagh. Auch ihre Heilkunst ist legendär, weswegen die Kriegskunst weniger stark ausgeprägt ist als bei den anderen Clans. Die zurückliegenden Generationen werden, entgegen der anderen vier Clans, namentlich stets auf den Stammbaum der Mutter zurückgeführt.

 

Die Frauen haben einen sehr hohen Stellenwert innerhalb der matriarchalisch geführten Gesellschaft des Clans. Daher ist stets eine Frau das Oberhaupt des Clans bzw. der einzelnen untergeordneten Familien. Die Frauen besetzen alle Zentralen Rollen im Clan, wobei die Männer als gleichberechtigt angesehen werden.