Pikthornagh


Lage & Nachbarländer

 

Auf der größten nordwestlichen Insel, östlich von Eiré. Angrenzende Länder sind nur Caledonia im Norden. Pikthornagh erstreckt sich von der Westküste an der Westsee bis hin zu seiner Ostküste zur Sturmsee.


Wichtige Städte, Plätze & Gegenden

 

Große Städte gibt es nicht, dafür sehr viele verstreute kleine Gehöfte und Dörfer. Die einzelnen Clans haben immer ein Dorf welches als kulturelles und gesellschaftliches Zentrum dient und mit mittelländischen Kleinstädtenvergleichbar ist.


Innenpolitik

 

Höchstes Ziel der einzelnen Clans ist die Stellung des piktischen Königs bzw. Königin um innerhalb von Pikthoragh ihre Interessen und Einflüsse zu stärken. Die Clans sind miteinander verbündet, aber es schwehlen stets interne Konflikte innerhalb der Clans und vorallem unter den Clans, die aber meistens im Hintergrund geschehen.


Außenpolitik

 

Ausweitung des wirtschaftlichen Einflusses und der eigenen Landesgrenzen nach Süden, Osten und vor allem nach Nordwesten in das umkämpfte Gebiet von Südcaledonia. Es kann auch vorkommen das einzelne Clans unbefriedetes Gebiet außerhalb Pikthornaghs angreifen und unterwefen. Dies geschah bereits mehrfach in Richtung Südosten.


Topographische Gegebenheiten

 

Das Landesinneren wird geprägt von typischem Hochland mit teils tiefen Tälern und hohen Hügeln und einem einzelnen sehr hohen Bergen. Zum Landesäußeren flacht das Land zunehmend zu teils fruchtbaren Ebenen ab. Das gesamte Inland, um den Berg herum, ist von großen Wäldern durchzogen welche das Hochland wie einen Ring umschließt und sich bis in den Südosten ausbreiten.

 

Es gibt mehrere große Moore in Norden und die zahlreichen Seen speisen mehrere Flüsse, welche alle bis auf einen im Westen in die Westsee münden. Im Osten erstrecken sich weitläufige Ebenen welche von tiefen und verzweigten Schluchten durchtrennt werden. Durch diese fließt der einzige Fluss welcher richtung Osten in die Sturmsee mündet.


Klima

 

Harte lange Winter, kurze milde Sommer und regenreiche Herbste.


Verwaltung und Herrschaft

 

Pikthornak teilt sich in mehrere Clansgebiete auf. Diese werden von den jeweiligen Clans verwaltet. Jeder Clan ist überwiegend autark auf seinem jeweiligen Gebiet. Den einzelnen Clans steht ein Clanchief vor. Trotz der Clangebiete ist Pikthornak ein Ganzes. Oberster Anführer, der Ceannard, ist stets einer der Clanchiefs. Dieser muss sich der Wahl der Götter stellen.

 

Stirbt der amtierende Ceannard können alle Clanchiefs sich der Wahl der Götter stellen. Dazu müssen die Anwärter alle fünf Prüfungen der Clans meistern. Hierzu treffen sich alle Anwärter innerhalb von einem Mondumlauf am Berg der Carragh. Hier beginnt die erste Prüfung. Die weiteren Prüfungen befinden sich stets auf einem anderen Clangebiet und sind seit je her unverändert in ihrer Form.


Bewohner

 

In Pikthornagh leben nur Pikten. Die als wild und barbarisch angesehenen Pikten werden von anderen Ländern der Mittellande überwiegend gemieden, weswegen man Fremde oder andere Rassen nicht antrifft. Allerdings gibt es zahlreiche Wesen aus der alten Zeit welche in Pikthornagh beheimatet sind.

 

Es gibt in Pikthornagh fünf Clans welche spezifische Eigenheiten, Bräuch, Sitten und Rituale haben. Dennoch sehen sich alle als ein Ganzes an, trotz der teils vielen Unterschiede. Entgegen der verbreiteten Erzählungen rund um die Pikten sind diese wesentlich mehr strukturierter und zivilisiertet als vieler Orts angenommen wird.


Militär

 

In Friedenszeiten stellen die einzelnen Clans je eine feste Armee von ca. 100 Kriegern auf. Diese gehen allerdings hauptsächlich ihrem erlernten Beruf nach und sehen das Kriegerdasein als eher Zweitrangig an. Die körperliche Verfassung und der Umgang mit der Waffe werden in regelmäßigen Abständen vom Kriegsmeister des jeweiligen Clans überprüft. Jedoch gibt es Krieger, wie die Leibwache des Chief oder die Wachsoldaten die dieses Handwerk durchgehend ausführen.

 

Im Falle eines Krieges werden diese je nach Möglichkeit des Clans aufgestockt. Hierbei ist die Zahl der gesamten Armee sehr variabel da fast jeder der eine Waffe tragen kann auch diese gegen den Feind erheben wird.


Gesellschaft

 

Die Gesellschaft unterteilt sich grundsätzlich in zwei Stände. Die Zugehörigkeit zu einem von ihnen ist jedoch nicht absolut, sondern kann sich ganz nach dem Verhalten der jeweiligen Person ändern. Die Stände unterscheiden sich zusätzlich durch die Höhe des Ehrgeldes, das den jeweiligen Angehörigen zusteht. Eine Unterscheidung zwischen den Geschlechtern existiert nicht, Frauen und Männern leben gleichberechtigt nebeneinander.

 

 

Die Freien

 

Könige, Clansoberhäupter, Druiden, Priesterinnen, Barden, Handwerker, Bauern, usw.

 

Allen Freien obliegt der Schutz des Clans vor äußeren wie inneren Bedrohungen. Jeder unterliegt bestimmten Rechten und auch Pflichten. Jeder hat sich für seine Taten zu rechtfertigen, eine uneingeschränkte Herrschaft eines Einzelnen gibt es nicht.

 

Die Aufgabe der Priesterinnen, Druiden und Barden ist es, den Clan in Fragen der Religion zu unterstützen. Sie stellen ein Bindeglied zwischen den Menschen und den Göttern dar, woraus eine ungemeine Verantwortung resultiert. Ihnen obliegen die Durchführung der Kultpflege (Hohe Feste, Rituale, Opfergaben), die Wahrung der Traditionen (Sammeln und Weitergabe von Wissen, Legenden und Geschichten) und die Unterstützung der weltlichen Führungsschicht.

 

Der Stand der Freien liebt es, seinen Stolz durch den so genannten Torques nach außen zu präsentieren. Dabei ist es ganz dem persönlichen Geschmack überlassen, ob das Schmuckstück dauerhaft oder nur zu bestimmten Anlässen getragen wird.

 

 

Die Unfreien

 

Kriegsgefangene, Verräter, Gesetzesbrecher.

 

Wer seinem Clans zuwider gehandelt hat oder durch kriegerische Auseinandersetzung in Gefangenschaft gelangt ist, gehört in den Stand der Unfreien. Sie verlieren ihre Rechte (wie z.B. das Recht Waffen zu tragen). Es ist möglich sich durch Handlungen, die dem Clan zugute kommen, aus dem Rang des Rechtlosen zu befreien.


Religion

 

In Pikthornagh herrscht der Glaube an die alten Götter. Hierbei gibt es viele unterschiedliche. Je nach Clan werden manche mehr verehrt als andere. Über das Jahr verteilt gibt es mehrere hohe Feste. Die religiösen Virtuosen unterteilen sich in vier Gruppen: Druiden, Priesterinnen, Barden und Seher. Die Ausbildung umfasst gemeinhin drei Weihegrade: den der Novizin/des Novizen, der Priesterin/des Druiden und der Hohepriesterin/des Erzdruiden. Jeder Clan verehrt als höchste Gottheit stets das Wappentier des Clans.

 

 

Die Priesterinnen und Druiden

 

Priesterinnen und Druiden obliegen die Kultpflege, die Opferdurchführung als auch die Rechtssprechung und Auslegung der religiösen Vorschriften. Sie sind als Berater tätig und sammeln Wissen in den Bereichen der Trank- und Pflanzenkunde, Heilung und Legenden.

Ihre Ausbildung beginnt bereits im Kindesalter und umfasst verschiedene Stufen, deren genaue Charakteristika und Anforderungen jedoch nicht öffentlich bekannt sind. Viele weihen sich einer Göttin oder einem Gott, oder aber dienen der Göttin Danu als Ganzes.

 

 

Barden

 

Barden haben sich der Kunst geweiht. Sie wahren und verbreiten Legenden und Mythen, beherrschen Gesang und Instrumente. Gleichsam bilden sie das kulturelle Herz des Clans. Ihre scharfe Zunge ist weit gefürchtet. Für gewöhnlich stellen sie sich in die Dienste der Göttin Brigit oder auch in die des Gottes Bran.

 

 

Seher

 

Seherinnen und Seher besitzen die Gabe des Zweiten Gesichts, die ihnen durch die Götter gegeben ist. Sie ist angeboren und zeigt sich oftmals bereits im Kindesalter. Durch ihre Fähigkeit werden Seherinnen und Seher als direkte Mittler zwischen Göttern und Menschen tätig.

Im Rahmen einer langen Ausbildung müssen sie die nötigen Praktiken und richtige Auslegung der Visionen, aber auch das Erkennen von Vorzeichen erlernen. Dazu gehört es ebenso, Körper und Seele für die damit verbundenen Strapazen zu stärken. Ihre Gabe ist jedoch nicht zu erzwingen. So wie alles sind auch Seherinnen und Seher von der Gunst der Götter abhängig.


Wirtschaft & Handel

 

Agrarwirtschaft mit schwachem Handel. Der Großteil des Einkommens wird durch den internen Handel von Waffen, Tierfellen, Leder- und Holzarbeiten bestritten.

 

Als Währung werden Kupfermünzen benutzt. Der Tauschhandel ist allerdings sehr stark und weit verbreitet.


Zeitrechnung

 

Es herrscht die Zeit "Fasachs". Wir befinden uns momentan im 6. Jahr "Fasachs". Die Zeitrechnung und der Zeitnamen richten sich stets nach dem aktuell herrschenden Clan. Momentan regieren die Fasach, im 6. Jahr.


Geschichte

 

Wenig ist bekannt über die Vergangenheit in Pikthornagh. Vieles liegt im Dunkel und im Reich der Mythen und Legenden. Von den Skalden aus Caledonia wird berichtet das vor langer Zeit Pikthornagh und Caledonia eins waren. Allerdings kam es zu einem blutigen Bürgerkrieg der die Nation tief spaltete.

 

Der Norden rief am Ende das neue Reich Caledonia aus. Der Süden nannte wich fort an Pikthornagh. So tief wie die gemeinsamen Wurzeln liegen, so tief sitzt auch der Hass und die Blutfede zwischen den beiden Völkern.


Magie

 

Es gibt nur Ritualmagie. Daher gibt es keine Magier sondern „nur“ Druiden und Seher. Magische Energie in Form von Mana oder ähnlichem ist im Land nicht vorhanden.