Caledonia



Lage & Nachbarländer

 

Auf der größten nordwestlichen Insel, östlich von Eiré. Angrenzende Länder sind Phoenixmoon, Bragthanach und Daracha.


Wichtige Städte, Plätze & Gegenden

 

Große Städte gibt es nicht, dafür sehr viele verstreute kleine Gehöfte und Dörfer. Hinzukommen vereinzelte größere Dörfer die mit mittelländischen Kleinstädten zu vergleichen sind. Die jeweiligen Clans haben ein Hauptclansitz, vergleichbar mit einer Hauptstadt, welcher ein zentraler Anlaufpunkt im Clangebiet ist.

Hauptclansitze:

 

 

McCregger – Calmaness

MacFarley –

McWolf –

MacMourra – Dùn Èideann

 

 

Eins der wichtigsten Dörfer ist, neben den Clanhauptsitzen, Dùn Èideann. Einige Meilen westlich des groß angelegten Dorfes befindet sich der Stein der Könige (Clach Righ), wo die Hochkönige (Àrd Righ) von Caledonia gekrönt werden. Die imposante Feste in der Mitte des Dorfes beherbergt die Krone des Àrd Righ.


Innenpolitik

 

Höchstes Ziel ist der erhalt des Friedens und des Zusammenhalts der einzelnen Clans, sowie die Ausdehnung der wirtschaftlichen und sozialen Beziehungen unter den Clans.


Außenpolitik

 

Ausweitung des wirtschaftlichen Einflusses und der eigenen Landesgrenzen nach Südosten und Südwesten.


Topographische Gegebenheiten

 

Typisch schottisches Hochland mit tiefen Tälern und hohen Hügeln bzw. kleinen Bergen, saftigen grünen Wiesen, kleinen Wäldern, teils schroffen Küsten und tiefen Seen.


Klima

 

Harte lange Winter, kurze milde Sommer und regenreiche Herbste.


Verwaltung und Herrschaft

 

Caledonia teilt sich in mehrere Clansgebiete auf. Diese werden von den jeweiligen Clans verwaltet. Jeder Clan ist autark auf seinem jeweiligen Gebiet. Den einzelnen Clans steht ein Laird bzw. Chief vor. Trotz der Clangebiete ist Caledonia ein Ganzes. Daher wird in regelmäßigen Abständen der Rat der Clans einberufen.

 

Hierzu versammeln sich die Clanoberhäupter in Dún Éideann um sich untereinander auszutauschen, zu beraten und wichtige Entscheidungen, die Caledonia im Gesamten angehen, zu treffen. Caledonia wird von keinem Einzelnen beherrscht sondern stets vom Rat der Clans. Hierbei hat jedes Clanoberhaupt das gleiche Stimmrecht wie alle anderen.

 

In Kriegszeiten wird ein Àrd Righ (Hochkönig) vom Rat der Clans benannt. Dieser muss ein Clanoberhaupt sein und wird auf Grund seiner Fähig- und Fertigkeiten ausgewählt. Welchem Clan er angehört ist hierbei nicht von Bedeutung. Ihm obliegt die Organisation und Strukturierung der Armee. Auch Taktik und Vorgehensweiße sind mit Bestandteil seiner Aufgabe.

 

Der gewählte Hochkönig ist nur für eine vorher festgelegte Dauer in seinem Amt. Er vereint die Clans unter dem gemeinsamen Banner von Caledonia. In der Schlacht ist er der oberste Heerführer, die Lairds und Chiefs der anderen Clans sind das Bindeglied zwischen ihm und den Kriegern der Clans. Trotz des Hochkönigs sind die jeweiligen Lairds und Chiefs Befehlshaber ihrer Clans. Allerdings handeln sie auf Befehl des Hochkönigs

 

Der Hochkönig legt sein Amt nach der festgelegten Zeit wieder nieder. Das kann das Ende eines Kriegszug sein oder nach Beendigung schwerer Zeiten. Der Hochkönig wird auf dem Stein der Könige, in der Nähe von Dùn Èideann.


Bewohner

 

In Caledonia leben so gut wie nur Caledonier. Vereinzelt haben sich Handelsleute oder Einwanderer aus anderen Ländern der Mittellande, meist vondirekten Nachbarn, niedergelassen. Diese bilden aber einen verschwindend geringen Anteil der Bevölkerung.


Militär

 

In Friedenszeiten stellen die einzelnen Clans je eine feste Armee von ca. 50 Kriegern auf. Diese gehen allerdings hauptsächlich ihrem erlernten Beruf nach und sehen das Kriegerdasein als eher Zweitrangig an. Die körperliche Verfassung und der Umgang mit der Waffe werden in regelmäßigen Abständen vom Kriegsmeister des jeweiligen Clans überprüft. Jedoch gibt es Krieger, wie die Leibwache des Chief oder Laird oder der Wachsoldaten die dieses Handwerk durchgehend ausführen.

 

Im Falle eines Krieges werden diese je nach Möglichkeit des Clans aufgestockt. Hierbei ist die Zahl der gesamten Armee sehr variabel da fast jeder der eine Waffe tragen kann auch diese gegen den Feind erheben wird.

 

Im Falle einer Kriegserklärung gegen Caledonia oder gegen einen der Clans die Caledonia angehören, tritt das Bündnisgesetz von Caledonia in Kraft. Dies verpflichtet die Clans ihren Brüdern und Schwestern in diesen Stunden mit Hand und Schwert beiseite zu stehen.

 

Das Bündnisgesetz muss vom jeweiligen Clanoberhaupt ausgerufen werden, dessen Gebiet angegriffen wird bzw. bedroht wird. Wird ein Krieg gegen Caledonia im gesamten ausgesprochen, wird jedes Clanoberhaupt umgehend informiert. Wenn ein Clan einen Krieg gegen sich oder gar gegen Caledonia als gesamtes auf sich gezogen hat, so können die Clanoberhäupter, im Rat der Clans, ihre Unterstützung mit einer 2/3 Mehrheit dem angegriffenen Clan versagen. Der jeweilige Clan muss dann mit den durch ihn verursachten Krieg allein zu Recht kommen.

 

Dies dient zum Schutz vor Größenwahn und unbedachtem Handeln und trifft nur dann zu, wenn der Verdacht besteht der Krieg sei aus niederen oder unangemessenen Gründen provoziert worden. Ebenso ist es in einem offensiv geführten Krieg. Soll Caledonia als Ganzes gegen einen Feind ziehen wird dies ebenfalls im Rat der Clans vorgetragen und besprochen.


Gesellschaft

 

Die Gesellschaft unterteilt sich grundsätzlich in zwei Stände. Die Zugehörigkeit zu einem von ihnen ist jedoch nicht absolut, sondern kann sich ganz nach dem Verhalten der jeweiligen Person ändern. Die Stände unterscheiden sich zusätzlich durch die Höhe des Ehrgeldes, das den jeweiligen Angehörigen zusteht. Eine Unterscheidung zwischen den Geschlechtern existiert nicht, Frauen und Männern leben gleichberechtigt nebeneinander.

 

Die Freien

 

Könige, Clansoberhäupter, Druiden, Priesterinnen, Barden, Handwerker, Bauern, usw.

 

Allen Freien obliegt der Schutz des Clans vor äußeren wie inneren Bedrohungen. Jeder unterliegt bestimmten Rechten und auch Pflichten. Jeder hat sich für seine Taten zu rechtfertigen, eine uneingeschränkte Herrschaft eines Einzelnen gibt es nicht.

 

Die Aufgabe der Priesterinnen, Druiden und Barden ist es, den Clan in Fragen der Religion zu unterstützen. Sie stellen ein Bindeglied zwischen den Menschen und den Göttern dar, woraus eine ungemeine Verantwortung resultiert. Ihnen obliegen die Durchführung der Kultpflege (Hohe Feste, Rituale, Opfergaben), die Wahrung der Traditionen (Sammeln und Weitergabe von Wissen, Legenden und Geschichten) und die Unterstützung der weltlichen Führungsschicht.

 

Der Stand der Freien liebt es, seinen Stolz durch den so genannten Torques nach außen zu präsentieren. Dabei ist es ganz dem persönlichen Geschmack überlassen, ob das Schmuckstück dauerhaft oder nur zu bestimmten Anlässen getragen wird.

 

Die Unfreien

 

Kriegsgefangene, Verräter, Gesetzesbrecher.

 

Wer seinem Clans zuwider gehandelt hat oder durch kriegerische Auseinandersetzung in Gefangenschaft gelangt ist, gehört in den Stand der Unfreien. Sie verlieren ihre Rechte (wie z.B. das Recht Waffen zu tragen). Es ist möglich sich durch Handlungen, die dem Clan zugute kommen, aus dem Rang des Rechtlosen zu befreien.


Religion

 

In Caledonia herrscht der Glaube an die alten Götter. Hierbei gibt es viele unterschiedliche. Je nach Clan werden manche mehr verehrt als andere. Über das Jahr verteilt gibt es mehrere hohe Feste. Die religiösen Virtuosen unterteilen sich in vier Gruppen: Druiden, Priesterinnen, Barden und Seher. Die Ausbildung umfasst gemeinhin drei Weihegrade: den der Novizin/des Novizen, der Priesterin/des Druiden und der Hohepriesterin/des Erzdruiden.

 

Die Priesterinnen und Druiden

 

Priesterinnen und Druiden obliegen die Kultpflege, die Opferdurchführung als auch die Rechtssprechung und Auslegung der religiösen Vorschriften. Sie sind als Berater tätig und sammeln Wissen in den Bereichen der Trank- und Pflanzenkunde, Heilung und Legenden.

 

Ihre Ausbildung beginnt bereits im Kindesalter und umfasst verschiedene Stufen, deren genaue Charakteristika und Anforderungen jedoch nicht öffentlich bekannt sind. Viele weihen sich einer Göttin oder einem Gott, oder aber dienen der Göttin Danu als Ganzes.

 

Barden

 

Barden haben sich der Kunst geweiht. Sie wahren und verbreiten Legenden und Mythen, beherrschen Gesang und Instrumente. Gleichsam bilden sie das kulturelle Herz des Clans. Ihre scharfe Zunge ist weit gefürchtet. Für gewöhnlich stellen sie sich in die Dienste der Göttin Brigit oder auch in die des Gottes Bran.

 

Seher

 

Seherinnen und Seher besitzen die Gabe des Zweiten Gesichts, die ihnen durch die Götter gegeben ist. Sie ist angeboren und zeigt sich oftmals bereits im Kindesalter. Durch ihre Fähigkeit werden Seherinnen und Seher als direkte Mittler zwischen Göttern und Menschen tätig.

 

Im Rahmen einer langen Ausbildung müssen sie die nötigen Praktiken und richtige Auslegung der Visionen, aber auch das Erkennen von Vorzeichen erlernen. Dazu gehört es ebenso, Körper und Seele für die damit verbundenen Strapazen zu stärken. Ihre Gabe ist jedoch nicht zu erzwingen. So wie alles sind auch Seherinnen und Seher von der Gunst der Götter abhängig.


Wirtschaft & Handel

 

Agrarwirtschaft mit mittlerem Handel. Der Großteil des Einkommens wird durch den Export von Waffen, Whiskey, Tierfellen, Leder- und Holzarbeiten bestritten.

 

Als Währung werden Kupfer-, Silber- und Goldmünzen benutzt. Der Tauschhandel ist dennoch sehr weit verbreitet.


Zeitrechnung

 

Es herrscht die „Zeit der Stille“. Momentan befinden wir uns im 6. Winter (2012) der Stille. OutTime haben wir die Epoche um ca. 1500 - 1700 nach Christus.


Magie

 

Es gibt nur Ritualmagie. Daher gibt es keine Magier sondern „nur“ Druiden, Priesterinnen oder Seher.