Legenden



Im Lauf der Zeit sind viele Dinge geschehen die man als Geschichten weiter trug. Es waren Geschichten von Helden, Mördern, Königen, Freunden, Feinden und allerlei anderem. Mit jedem Mal wo die Geschichten weitererzählt wurde konnte es passieren, dass hier und da etwas vergessen oder anders wiedergeben wurde. Was Wahrheit oder hinzugedichtet ist kann man nun schwer sagen. Dennoch gibt es Geschichten die über die Generation hinweg geblieben sind. Jene sind es, die zu Legenden wurden und an prasselnden Feuern und dunklen Nächten von den Barde erzählt werden.


Die Tinedonas

 

Die Tinedonas sind Wesen aus der Unterwelt. Feuer und Fels sind Ihr Körper. Hass und Wut ihr Geist. Einst waren sie stolze Krieger, ehe sie durch eine schreckliche und wiederwertige Tat den Groll der Götter und der Gemeinschaft auf sich zogen.

 

Mit Feuer gepeinigt und in die Tiefen der Erde hinabgestoßen bekamen sie hier von der Göttin Macha eine fragliche Chance, sich an jenen zu rächen die sie hierher verbannt haben. Das Ziel ihrer Wut ist wechselnd und scheint gleichgültig. Wer sie bezwingen will muss wissen, dass sie in den Tiefen der Erde nahezu unbezwingbar sind . Lockt man sie jedoch heraus aus dem schwarzen Schlund der Erde, sind sie bezwingbar.

 

Ein Tier als reiche Beute können sie nie wiederstehen. Aber auch ein Menschlein ohne Kraft und Wiederstand lockt sie oft empor. Doch seit bereit wenn sie kommen. Legt einen Kreis mit mattweißem Gestein und schließt ihn wenn sie in ihm stehen. Nur hier können Schwert und Pfeil sie zu Boden zwingen. Aber gebt acht. Nur eine Klinge aus geweihtem Knochen kann ihnen den blutigen Tod bereiten. Diese Waffe kann nur ein Barde führen. Denn sie werden es sein die den Tod der Tinedonas besingen werden.


Eadain

 

Einst gab es einen erbitterten Krieg zwischen den Menschen und der Unterwelt. In dieser Zeit, so erzählt man sich, schufen die weisesten Druiden jener Zeit eine mächtige wie unscheinbare Waffe. Aus dem Knochen eines uralten Feuerdrachens, welcher unter großen Verlusten unter den Kriegern bezwungen wurde, erschufen sie Eadain. Er war es, der als Hoffnung der Menschen in der Schlacht gegen die Kreaturen der Unterwelt geführt wurde. Jedoch konnte selbst der stärkste Krieger der ihn führte nicht gegen die Feinde bestehen.

 

Als die Hoffnung schon verloren war und die Menschen in Scharen flohen, ergriff ein Barde, vom Schicksal berührt und den Göttern geführt, in Todesangst den Dolch. Er rammte sie einer der Kreaturen in den Wanst. Mit tosendem Geschrei verendete das Wesen jämmerlich, als aus der Wunde unaufhaltsam der Lebenssaft floss. Eines nach dem anderen fiel unter den Hieben des Barden, ehe sich die Tore der Unterwelt schlossen. Laut und weit schallte der Siegesjubel der Menschen. In ihre Mitte stand der Barde, im Blut seiner Feinde getränkt und mit empor gestreckter Hand. In ihr hielt er Eadain.

 

Seit jenem Tag ist der Dolch in der Unterwelt gefürchtet wie der Tod persönlich. In einer finsteren Stunde wurde der Dolch wieder gefunden und gegen einen Tinedonas, einem Feuerdämon, geführt. Dieser konnte in den Schlund der Erde zurückgestoßen werden. Der Träger des Dolches war, wie die Legende besagte, ein Barde.


Der Prophet

des Gedärmeschals

 

Einst wandelte ein Tinedonas durch Alba, hoch oben im Norden, auf dem Land der McCregger. Tod, Feuer und Angst hinterließ er auf seinen Streifzügen. Viele Seelen zerrte er hinab zu Macha. Schmerz und Leid breiteten sich aus.

 

Die Druiden und Skalden suchten fieberhaft nach einem Weg ihn zu bezwingen. Ein mancher bezahlte dafür mit seinem Leben. In den Tiefen der Feste zu Calmaness, im dunkelsten Zimmer, fand der Clanskalde Logan McCregger die alten Schriften über die Tinedonas. Lange dauerte die Übersetzung, denn schwer und alt war der Text den Logan McCregger mit Hilfe von Ryn aus Doria zu übersetzen hatte. Doch, bei den Göttern, sie schafften es und schließlich war der Weg zur Vernichtung des Tinedonas klar.

 

Angeführt von Caradoc McCregger suchten tapfere Krieger der McCregger, begleitet von Dora McDuff und einem Magier aus Doria namens Ryn, in den Tiefen der alten Miene von Calmaness nach den Kristallen der Urahnen. In der Dunkelheit fanden sie nach langem Suchen was die Schriften forderten. Trotz dessen das die Miene teilweiße einstürzte, konnten alle dem felsigen Tod entrinnen. Mit Hilfe der Kristalle konnte ein Bannkreis gezogen werden, indem die Tindeonas verwundbar wurden.

 

Ein weiterer Trupp, angeführt von Yven McCregger, in Begleitung von Owen, Aelwyn und Gordon McCregger suchten nach dem Knochendolch Eadain. Der Dolch war vor langer Zeit unter einem Baum vergraben. Lange dauerte die Suche, ehe der Dolch in den dichten Efeuranken am Stamm entdeckt wurde.

 

Angelockt von Nora McCregger kroch der Tinedonas aus dem Eingang der Mine empor. Schwarzer Rauch und lodernde Flammen umzüngelten ihn als er mit schweren Schritten auf die heranstürmenden Kriegerinnen und Krieger zustapfte. Einige Krieger, vor allem Blaine McCregger, bezahlten beinahe mit ihrem Leben, beim Versuch den Tinedonas zu Boden zu ringen. 

 

Als der Tinedonas, geschwächt von den Kristallen und den unzähligen Schlägen der Schwerter, Äxte und Streitkolben langsam zu Boden sackte, war die Zeit des Barden gekommen der Kreatur ein Ende zu bereiten. Mit hasserfülltem Schrei stürmte er auf ihn zu. Mit den Worten "Komm her du Bastard" rammte er ihm Eadain in den Leib des Dämons. Unter dem Jubel der Anwesenden riss er ihm mit bloßen Händen die Eingeweide aus dem Wanst. Laut und kläglich war der Todesschrei des Tinedonas. 

 

Der Name des Barden ist Gordon McCregger, Bezwinger des Tinedonas, Träger des Eadain und Prophet des Gedärmeschals.  


Tír Fiáin - Die wilden Lande

 

Der Name selbst entstand womöglich kurz nach der Zeit als der damalige Hochland-König Balfouran an an der Macht war. Unter dem Einfluss seiner Herrschaft entwickelte sich eine Ära des Friedens und des Wohlstands. Wirtschaftliche Handelsabkommen mit den Aramoricern und anderen Stämmen auf dem Festland prägten lange das gesellschaftliche Bild von Tír Fiáin.


Doch die Zeit verrann Balfouran wie Sand zwischen den Fingern und Morrigan zog mit ihren breiten Schwingen einen diffusen Schatten über das Land. Von Hass und Jähzorn korrumpiert schlich einer seiner Söhne Nachts in die Gemächer, und erdrosselte seinen Vater im schlaf. Als sein Sohn, es war der Jüngste, wieder zur Besinnung kam, setzte er seinem Leben ein Ende und sprang vom Turm der Burg Gallawhead.

 

Die darauffolgenden politischen Ereignisse überschlugen sich förmlich: Der älteste Sohn von Balfouran war nicht fähig Verhandlungen zu führen. So brachen binnen kürzester Zeit fast alle Handelsverträge mit dem Festland und zu allem überdruss der jahrzehnte andauernde Waffenstillstand mit den Pikten im Süden. Marodierende Piktenstämme brachen nun mit der Zeit immer mehr über die Grenze ein und stürzten Tír Fiáin , oder: "Wildes Land" wie es inzwischen von den noch dort Lebenden genannt wurde, in ein nicht mehr enden wollendes Chaos. Nach Jahrzenten des Schmerzes und des Leids war Tír Fiáin wie leergefegt, und nichts erinnerte mehr an die einst blühende Kultur unter der Herrschaft Balfouran´s.

 

Heute gilt Tír Fiáin bei den Einheimischen im angrenzenden Umland als verfluchtes Gebiet, manche sprechen sogar vom Tal des Todes, einer Grauzone zwischen dem Diesseits und der Anderswelt. Jemand der dorthin gehen würde, würde nie wieder zurück kehren. Ob und was man davon glauben kann sei aber dahingestellt, da sich inzwischen viele Sagen und Legenden um dieses Gebiet manifestiert haben.

 

 

 

Wichtige Orte

 

 

Der Cernnunos Schrein:


Hier haben die Einheimischen damals Kontakt zu ihrem Gott aufgenommen und ihm Opfergaben dargebracht. Doch während der großen Pikteninvasion wurde er geschändet und entweiht. Was und wieviel heute noch von ihm übrig ist, ist weiterhin nicht bekannt.

 


Die ewige Wacht:


Ein Turm, von dem man zur früherer Zeit das ganze Umland überblicken konnte. Im Keller soll sich laut der Geschichte um den Riesen Bolgar angeblich ein Umschlagplatz für Seelen verbergen , die er mit Morrigan für seine Unsterblichkeit eingetauscht hat.

 

 

Burg Gallawhead:


Der einstige Sitz des Königs Balfouran. Legenden besagen das sein Geist noch immer zu dem Tag an dem er ermordet worden ist, in den Gemächern sichtbar ist. Das genaue Wissen um die Lage der Burg ist mit der Zeit verschollen, somit ist eine genaue lokalisation der Feste sehr schwer.